Die Kids und die Jugend haben einen Tag der offenen Tür veranstaltet!

Beim Tag der offenen Tür am 1. April 2015 bei der Feuerwehr Schwürbitz wurde viel geboten. Wir begannen mit einem gemeinsamen Frühstück, danach ging es los mit der Besichtigung der Fahrzeuge. Als es das Wetter endlich zuließ, verbrachten wir den Vormittag mit einen Parcour bei dem Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt war. Danach haben wir uns mit einem kleinem Mittagessen gestärkt, um anschließend unser actionreiches Nachmittagsprogramm fortzuführen. Als nächstes wurde den Kindern erklärt was Atemschutz ist und danach mit Attrappen eine Übung durchgeführt. Im Anschluss wurde gezeigt wie man eine brennende Person löschen kann und das man einen Fettbrand nicht mit Wasser löschen darf. Zum Abschluss wurde noch ein Gruppenfoto mit allen Teilnehmern gemacht.

Bedanken möchten wir uns bei den Betreuern,
der Jugendfeuerwehr und der Feuerwehr aus Michelau für das Ausleihen der Uniformen, der Atemschutzattrappen und der Nebelmaschine.

Hier ein paar Impressionen:


Erste Versammlung der Kinderfeuerwehren im Landkreis Lichtenfels

Neue Helden bitte melden!

 

Ein volles Haus mit engagierten, aktiven Feuerwehrfrauen und –männern empfing während der Woche Gaby Lindner (Vorstand) und Ingrid Funk im Feuerwehrhaus von Schwürbitz zur ersten Versammlung der Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Lichtenfels. Ingrid Funk hatte zu dieser Zusammenkunft in ihrer Funktion als Fachgebietsleiterin für Kindergruppen im Landkreis Lichtenfels geladen und zeigte sich über den regen Besuch sehr erfreut. Auch Kreisbrandrat Vogler, einige Kreisbrandmeister und weitere führende Mitglieder der Kreisbrandinspektion waren vor Ort. Auch Kreisjugendwartin Nicole Trapper und die Beauftragte für Frauen und Kinder Sigrid Mager waren dabei. Zunächst wurde über die Möglichkeit informiert, sich als Jugend- und Kidsverantwortlicher die Jugendleitercard, kurz Juleica, ausstellen zu lassen. Diese Karte bietet vielfältige Vergünstigungen je nach Region, Landkreis und Unternehmen, die beteiligt sind. Im Internet gibt es ausführliche Informationen darüber unter „juleica.de“. Voraussetzung für die Karte ist ein Jugendleiterlehrgang sowie ein Rot-Kreuz-Kurs. Die Möglichkeiten zur Erlangung der Voraussetzung möchte man, bei entsprechender Beteiligung auch im Landkreis Lichtenfels möglich machen. Momentan gibt es Kurse und Lehrgänge nur im Landkreis Coburg. Eine interessante Sache für die Kinder dürfte auch die Einladung an alle Feuerwehren im Landkreis sein, die Kindersendung 1, 2 oder 3 bei einer Aufzeichnung in den Studios von München zu besuchen. Da die Aufzeichnungen leider nicht in den bayerischen Ferien stattfinden, ist ein Termin für eine Sendung die größte Hürde. Vorstellen könne man sich an einem Freitag, mit allen Genehmigungen ausgestattet, nach München zu fahren. Es würden keine großen Kosten entstehen, da die Einladung durch das ZDF (tivi) erfolgte. Sobald ein Termin feststeht, folgt noch eine gesonderte Einladung an angesprochene Kinder zwischen 8 und 11 Jahren. Einen breiten Raum nahm die Freizeitgestaltung der „Feuerwehrkids“ ein. Neben dem umfangreichen Jahresprogramm, welches vom KJR geboten wird, sind auch Spielenachmittage, Bücherverleih, Geocaching oder ein Busausflug mit dem KJR-Kleinbus möglich, welcher günstig angemietet werden kann. Darüber hinaus möchte man eine „Kids-Olympiade“ oder einen „Kinderfeuerwehrtag“ ins Leben rufen. Auch hier könnte man Spiel, Spaß, Training und Geschicklichkeit der Feuerwehrkids fördern. Ob Hüpfburg, Aktivspiele, Menschenkicker oder auch nur Lagerfeuer und Stimmung, alles wäre denkbar. Auch Ausflüge mit den Kindern, z. B. nach Weismain in die Umweltstation wären denkbar. Fördergelder und Sponsoring ermöglichen einen im wahrsten Sinne des Wortes breiten Spielraum. Es schloss sich eine lockere Vorstellungsrunde der einzelnen, teilnehmenden Kidsgruppen an. Die Gruppenleiter bzw. Vorstände oder Kommandanten berichteten über Namen, Kinderzahl, Aktivitäten, Finanzierung und Gründungszeitraum der jeweiligen Gruppe. Es begannen die „Löschquerkela“ Bad Staffelstein mit ca. 30 Kids. Es folgten die „Florianskinner“ Mistelfeld, gut 20 Kinder, die „Wuselwehr“ aus Ebensfeld (12 Kids), die „Kehlbachspritzer“ Kleukheim (20), die Kidsfeuerwehr Neuensee (12), alle gegründet im Jahr 2013. In diesem Jahr fanden sich die „Redwitzer Löscherla“ (ca. 15 Kids), die „Weidnitzer Wichtelwehr“ (gut 20 Kids), die „Löschbande“ Altenkunstadt (knapp 30) zusammen. In Gründung befinden sich die noch namenlosen Kidsgruppen aus Michelau und Weismain, wobei letztere schon konkret wissen, in welchem Rahmen die Betreuung stattfindet. Eine Kidsgruppe gründen möchte auch die Feuerwehr der Kreisstadt Lichtenfels. Die gastgebenden Feuerwehrkids aus Schwürbitz sind momentan 12 Kinder und sind schon seit 2008 zusammen. Somit sind, nur bei den am Treffen teilnehmenden Feuerwehren bereits über 150 Kinder im Landkreises organisiert und weitere werden noch dazu kommen. Es wurde sich auch über Werbemaßnahmen und Aktivitäten ausgetauscht. Diesen Austausch könnte man im Internet oder auf Facebook lebendig und aktuell halten, so die Vorschläge. Bei aller Begeisterung für die Kids müsse man aber auch berücksichtigen, dass der jeweiligen Jugendabteilung nicht schon „kleine Profis“ weiter geleitet werden, die dann der eigentlichen Sache der Feuerwehren nur noch wenig abgewinnen können, so eine Wortmeldung aus der Runde. Weitere Themen waren Versicherungen, Vereinheitlichung der Uniformen in gewissem Rahmen, Sponsoringmöglichkeiten für besondere Leistungen oder Gründungen, Ersatzbeschaffung des Fahrzeugs mit Freizeitmaterialien, Werbemittel und Werbebanner „neue helden – bitte melden“, und Kinobesuche. Angeregt wurde abschließend, pro Kidsgruppe einen Jahresbericht anzufertigen, welcher veröffentlicht werden sollte und ein jährliches/halbjährliches Treffen der Kidsgruppen, jeweils in einem anderen Gerätehaus. Der Dank von Ingrid Funk für die wirklich konstruktive Sitzung galt den Jugendlichen des Vereins für die Bewirtung, der Vorstandschaft und allen Teilnehmern, verbunden mit der Hoffnung auf gute Kids- und Jugendarbeit sowie ein baldiges Wiedersehen. sam